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Börsenlexikon auf Trading.de

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Begriff Definition
Dachfonds
Bei einem Dachfonds handelt es sich um einen Investmentfonds dessen Fondsmittel in andere Fonds(Unterfonds oder Zielfonds) investiert werden. Dachfonds sind in Deutschland erst seit April 1998 wieder zugelassen (3. Finanzmarktfördergesetz). Vor allem in den 70er Jahren des 20. Jahrhundert hatte man zuvor schlechte Erfahrungen gemacht, was zu einem Verbot der Dachfonds geführt hatte. Die Konstruktion von Dachfonds unterliegt heute einer Vielzahl von gesetzlichen Einschränkungen und Vorschriften.
Dart Warrant
Der Dart Warrant ist eine Optionsscheinsvariante. Die Besonderheit eines Dart Warrant liegt darin, dass dieser Optionsschein mit mehreren Ranges (Kursspannen) ausgestattet ist. Der Inhaber des Dart Warrant erhält für jeden Tag an dem der Kurs des Basisobjektes innerhalb einer dieser Kursspannen bleibt, eine festgelegte Auzahlung.
Datumsbezogene Gültigkeit
Der Ausdruck Datumsbezogene Gültigkeit beschreibt Wertpapieraufträge, die bis zu einem bestimmten Datum gelten. Bei einer Datumsbezogenen Gültigkeit kann das Datum ein beliebiger Börsenhandelstag des jeweiligen Jahres sein.
DAX-Werte
Mit dem Ausdruck DAX-Werte werden umgangssprachlich die 30 Unternehmen beziehungsweise deren Aktien bezeichnet, die im Deutschen Aktienindex (DAX-30) vertreten sind.
Deep-Discount-Zertifikat
Ein Deep-Discount-Zertifikat ist ein Discount-Zertifikat, wobei sich der Basispreis zum Zeitpunkt der Emission ausgeprägt weit unter dem Kurs des Basisobjekts befindet.
Deflation
Bei einer Deflation handelt es sich um eine starke Verringerung des Geldvolumens in einer Volkswirtschaft in Verbindung mit einer nachlassenden Nachfrage nach Gütern. Wenn das Angebot der Gesamtwirtschaft die Nachfrage übersteigt, führt dieses zu fallenden Preisen und dementsprechend zu einem Nachlassen der Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Weitere Folgen sind Rezession, sinkende Unternehmensgewinne und Einkommen sowie Arbeitslosigkeit.
Delisting
Unter Delisting wird die dauerhafte Einstellung der Börsennotiz eines Unternehmens beziehungsweise einer Aktie verstanden. Ein Unternehmen kann freiwillig im Rahmen eines Going Private das Delisting beantragen. Daneben kann das Delisting auch zwangsweise erfolgen, wenn das Unternehmen die Voraussetzungen zur Zulassung einer bestimmten Börse oder eines Marktsegments nicht mehr erfüllt.
Delta
Delta zeigt an, um was für einen Wert sich der Wert eines Optionsscheines verändert, wenn sich der Kurs des Basiswertes um eine Einheit ändert und alle anderen Einflussfaktoren gleich bleiben. Im Falle von Calls kann Delta einen Wert zwischen 0 und 1 aufweisen. Bei Puts befindet sich das Delta zwischen 0 und -1. Das negative Vorzeichen bei Puts liegt daran, dass der Wert eines Put-Optionsscheines bei einer Steigerung des Preises für den Basiswert sinken muss. In Prozent ausgedrückt gibt das Delta die erwartete Wahrscheinlichkeit wieder, dass der Optionsschein am Verfallsdatum einen inneren Wert besitzen wird. Es liegt in diesem Fall zwischen 0% und 100%.
Depot
Das Depot ist ein Bankkonto, auf dem Verkäufe und Käufe von Wertpapieren verbucht werden. Analog zum Kontoauszug gibt der Depotauszug Auskunft über den Wert sämtlicher Anlagen des Depots. Die Banken berechnen für die Verwaltung des Depots jährlich Gebühren.
Depotaufteilung
Die Depotaufteilung oder auch Depotstrukturierung ist die Zusammenstellung eines Wertpapierdepots nach festgelegten Kriterien. Dabei sind die persönlichen Anlageziele des Depotinhabers ausschlaggebend. Soll die Depotaufteilung auf Rendite ausgerichtet sein, sollten hauptsächlich Standardaktien mit hoher Dividendenrendite und festverzinsliche Wertpapiere im Depot untergebracht werden. Spekulative Anleger, die nach hohen Kursgewinnen streben, sollten ihr Depot mit Aktien kleinerer, aufstrebender Unternehmen füllen.
Depotauszug
Bei einem Depotauszug handelt es sich um ein Verzeichnis aller im Depot eines Anlegers geführten Wertpapiere mit Stückzahl, Kurswert und Gesamtwert, das von der Depotführenden Bank erstellt wird.
Depotbank
Eine Depotbank von einem Investmentfonds verwaltet das Vermögen des Fonds auf einem Depotsperrkonto. Sie ist gesetzlich dazu verpflichtet, nur im Interesse der Anteilinhaber zu agieren. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Überwachung der Geschäfte, sie muss darauf achten, dass nur gesetzlich zulässige Geschäfte getätigt und vollzogen werden. Damit dient die Depotbank dem Schutz aller Anleger.
Depotgebühren
Bei den Depotgebühren handelt es sich um die Gebühren, die die Bank ihren Depotkunden für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren berechnet. Maßgebend für die Depotgebühren sind die Anzahl der Einzelposten, Kurswert oder Nennwert der Wertpapiere. Die einzelnen Banken weisen hinsichtlich der Depotgebühren große Unterschiede auf, weshalb man vor der Einrichtung eines Wertpapierdepots die Angebote mehrerer Banken genau vergleichen sollte.
Derivate
Derivate sind moderne Finanzinstrumente, zu denen beispielweise Optionsscheine und Optionen zählen.
Deutscher Aktienindex
Beim Deutschen Aktienindex handelt es sich um einen grundkapitalgewichteten Performance-Index, der um Bezugsrechtgewährungen und Dividendenzahlungen bereinigt ist. Der Deutsche Aktienindex beruht auf 30 deutschen Standardwerten (auch: Blue Chips). Der Handel in DAX-Aktien macht gemessen am Börsenumsatz ca. 75 Prozent des deutschen Aktienhandels aus. Die Berechnung und Publizierung des DAX erfolgt jede Minute. Unterschieden wird nach dem DAX, der im Zuge des Frankfurter Präsenzhandels ermittelt wird und dem XETRA DAX.
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