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Börsenlexikon auf Trading.de

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Begriff Definition
Salami-Crash
Salami-Crash ist der scherzhafte Name für einen erheblichen Kursrückgang, der sich jedoch nicht wie typisch bei einem Crash in Form heftiger Verluste innerhalb weniger Tage vollzieht, sondern über eine längere Zeitspanne einnimmt – quasi ein scheibchenweiser Verlauf.
Schachtelbeteiligung
Eine Schachtelbeteiligung ist die Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer anderen Kapitalgesellschaft, wobei die erste Gesellschaft mit mindestens 25 Prozent des Kapitals der zweiten Gesellschaft beteiligt ist.
Schlüsselumkehr
Die Schlüsselumkehr oder auch Ein-Tages-Umkehr beziehungsweise Key Reversal Day beschreibt eine Ein-Tages-Kursformation, die von Anhängern der Chartanalyse als Anzeichen für eine Trendumkehr interpretiert wird. In einem Abwärtstrend eröffnet der Kurs auf einem neuen Tief und schließt über dem Hoch des vorangegangenen Tages. Umgekehrt verhält es sich in einem Aufwärtstrend so, dass der Eröffnungskurs auf einem neuen Hoch und der Abschlusskurs des Handelstages unter dem Vortagstief liegen.
Schlusskurs
Der Schlusskurs ist der letzte offiziell festgestellte Kurs an einem Handelstag an einer Börse für einen dort notierten Wert. Oft wird der Schlusskurs für einen Basiswert zur Berechnung des Differenzbetrages bei einem Barausgleich herangezogen.
Schwach
Eine schwache Tendenz an Börsentagen, zeichnet sich dadurch aus, dass die Kurse deutlich nachgeben. Im Durchschnitt kommt es dabei zu Kursverlusten von über einem Prozent.
Schwarzer Freitag
Mit dem Schwarze Freitag ist der 25. Oktober 1929 gemeint. An diesem Tag kam es an der New Yorker Wall Street zum bis dahin größten Kurseinbruch der Börsengeschichte. Genaugenommen hatte dieser Einbruch bereits am Donnerstag stattgefunden, aber die Nachrichten über dieses Ereignis wurden erst am Freitag in Europa bekannt. Mit dem Schwarzen Freitag im Jahr 1929 ging der langjährige Konjunkturaufschwung in den USA zu Ende und die Weltwirtschaftkreise der 30er-Jahre fand ihren Anfang.
Schwarzer Montag
Der 19. Oktober 1987 trägt die Bezeichnung Schwarzer Montag. An diesem Tag rutschten die Kursnotierungen weltweit ab. Allein in New York kam es zu einem Absturz des Index um satte 22,6 Prozent.
SEC
Die SEC oder Securities and Exchange Commission ist die Börsenaufsichtsbehörde der USA. Gegründet wurde die SEC per Bundesgesetz bereits im Jahr 1934. Die SEC ist für die Überwachung des gesamten Wertpapierhandels verantwortlich und achtet streng auf Verstöße gegen das Verbot von Insidergeschäften. Die Securities and Exchange Commission gilt als Vorbild für alle Börsenaufsichtsbehörden auf der ganzen Welt.
Sehr fest
Sehr fest ist eine Tendenzbeschreibung für Börsentage, die sich durch einen ausgeprägt lebhaften Handel und enorm anziehenden Kursen auszeichnen. Die Kursgewinne betragen hierbei im Durchschnitt über zwei Prozent.
Sehr schwach
Wenn die Tendenz für Börsentage mit sehr schwach beschrieben wird, dann liegen stark fallende Kurse vor und es sind durchschnittliche Kursverluste von über zwei Prozent zu verzeichnen.
Sekundärmarkt
Beim Sekundärmarkt handelt es sich um den Zirkulationsmarkt, auf dem bereits umlaufende Wertpapiere gehandelt werden. Zu den grundsätzlichen Sekundärmärkten gehören die Wertpapierbörsen.
Sell-out
Übersetzt bedeutet Sell-out oder Sell-off ungefähr soviel wie Ausverkauf. Dabei handelt es sich um panikartige Aktienverkäufe, die besonders häufig am Ende einer Baisse auftreten. Im Anschluss an den Sell-out haben die Kurse der Aktien ihr tiefstes Niveau erreicht, was wiederum gute Chancen für antizyklische Käufe eröffnet.
Settlement
Der Ausdruck Settlement steht für die Erfüllung eines Finanzgeschäfts und wird insbesondere für die Erfüllung von Termingeschäften eingesetzt. Dabei wird zwischen dem physischen Settlement (Lieferung des Basiswertes) und dem Cash-Settlement (Differenzausgleich in Geld) unterschieden.
Short
Short steht für einen Leerverkauf. Der Anleger eröffnet eine Verkaufsposition, weil er mit fallenden Kursen rechnet.
Short Squeeze
Der Begriff Short Squeeze beschreibt die Notsituation der Leerverkäufer. – Wenn viele Marktteilnehmer auf fallende Kurse spekulieren, werden umfassende Leerverkäufe des betreffenden Wertpapiers vorgenommen. Kommt es dann zu einem unvermittelten Ansteigen des Kurses, sind die Leerverkäufer gezwungen, ihre Positionen zu höheren Kursen einzudecken. In diesem Zusammenhang entsteht dann wiederum ein Nachfrageüberhang, was zu einer zusätzlichen Beschleunigung des Kursanstiegs beiträgt.
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