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Es sind 807 Einträge im Lexikon.
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| Begriff | Definition |
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| Übernahme |
Bei einer Übernahme kauft ein Unternehmen ein anderes Unternehmen. Eine Übernahme läuft meist in derart ab, dass der Interessent den Anteilseignern der zu übernehmenden Aktiengesellschaft ein Angebot macht, dass in der Regel erheblich über dem momentanen Kurswert der Aktien liegt.
Die Übernahme eines Unternehmens kann in beidseitigem Einvernehmen oder gegen den erklärten Willen der zu übernehmenden Gesellschaft erfolgen. Bei der letztgenannten Variante ist die Rede von einer feindlichen Übernahme.
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| Überpari-Emission |
Eine Überpari-Emission ist gegeben, wenn der Emissionskurs über dem Nominalwert liegt. - Die Ausgabe der Wertpapiere erfolgt also zu einem über dem Nennwert liegenden Emissionskurs. Verbreitet sind Überpari-Emissionen bei der Neuausgabe von Aktien im Zuge einer ordentlichen Kapitalerhöhung.
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| Überschuldung |
Bei einer Überschuldung übersteigen die Verbindlichkeiten eines Unternehmens dessen Vermögen. Neben der Zahlungsunfähigkeit ist die Überschuldung bei Aktiengesellschaften ein Grund für eine Insolvenz.
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| Überzeichnung |
Die Rede von einer Überzeichnung ist, wenn im Rahmen einer Wertpapieremission (beispielsweise beim Börsengang einer Aktiengesellschaft), das nachgefragte Volumen das zur Zeichnung anstehende Angebot übertrifft. Die bei einer Überzeichnung erforderliche Zuteilung der Aktien erfolgt entweder prozentual – so erhält bei einer 100-prozentigen Überzeichnung jeder Interessent genau die Häfte der von ihm angeforderten Titel – oder in der Weise, dass kleine Zeichnungsbeträge komplett zugeteilt und große reduziert werden. Häufig kommt es jedoch auch dazu, dass die Kunden der an der Emission beteiligten Banken bevorzugt bedient werden.
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| Ultimo |
Die Bezeichnung Ultimo steht für den jeweils letzten Tag im Monat oder Jahr.
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| Ultimogültig |
Wertpapieraufträge sind ultimogültig, wenn die Wertpapieraufträge vom Tag der Erteilung bis zum letzten Handelstag der Börse des Monats ihre Gültigkeit behalten sollen.
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| Umkehrformation |
Der Ausdruck Umkehrformation stammt aus der technischen Wertpapieranalyse. Mit Umkehrformation werden einige Chartformationen zusammengefasst, die als Kennzeichen einer künftigen Trendumkehr interpretiert werden. Zu den wichtigsten Trend-Umkehrformationen zählen die M-Formation, die W-Formation, die Untertassenformation und die Schulter-Kopf-Schulter-Formation.
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| Umlaufrendite |
Der Begriff Umlaufrendite beschreibt die aktuelle Rendite im Umlauf befindlicher festverzinslicher Wertpapiere im Gegensatz zu ihrer Nominalrendite. Auf den Aktienmarkt hat die Entwicklung der Umlaufrendite große Auswirkungen, wobei sich steigende Zinsen meist negativ auswirken.
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| Umsatz |
Der Umsatz beschreibt bei Unternehmen die Erlössumme aus dem Verkauf von Dienstleistungen und Produkten. An der Börse bildet die Summe der Kurswerte der an einem Tag gehandelten Wertpapiere den Umsatz.
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| Und-Depot |
Ein Und-Depot ist ein gemeinschaftliches Wertpapier, wobei die Inhaber nur gemeinsam - nicht einzeln - verfügungsberechtigt sind.
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| Underperformance |
Underperformance beschreibt die Situation, dass ein Fonds, ein Wertpapier oder ein Depot in einem bestimmten Zeitraum eine geringere Rendite erreicht hat als der Benchmark (Vergleichsindex).
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| Uneinheitlich |
Mit uneinheitlich wird eine Tendenz an der Börse bezeichnet. Dabei handelt es sich um Börsentage ohne klaren Trend. Während manche Aktien sinken, steigen andere. Gemessen am Index sind jedoch keine wesentlichen Veränderungen erkennbar.
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| Unsystematisches Risiko |
Beim unsystematischen Risiko handelt es sich um den Teil vom Gesamtrisiko einer Wertpapieranlage – vor allem einer Aktieninvestition, dessen Ursache nicht Schwankungen am Gesamtmarkt sind, sondern in titelspezifischen oder unternehmensspezifischen Faktoren begründet liegt.
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| Unterpari-Emission |
Bei einer Unterpari-Emission werden Wertpapiere zu einem Emissionskurs ausgegeben, der unter dem Nennwert liegt. Eine Unterpari-Emission ist bei Aktien in Deutschland nicht zulässig.
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| Unterstützung |
Der Ausdruck Unterstützung stammt aus der technischen Wertpapieranalyse. Wenn der Kurs einer Aktie wiederholt auf ein bestimmtes Niveau fällt, um sich danach wieder zu erholen, bezeichnet der Analyst dieses als Unterstützung. Eine Unterstützung kann dadurch hervorgerufen werden, dass jeweils auf diesem Niveau massive Käufe einsetzen oder weitere Verkäufe ausbleiben. Dadurch wird wieder eine Drehung des Kurses nach oben ausgelöst. Wenn eine Unterstützung doch nach unten durchbrochen wird, wandelt sie sich in einen Widerstand.
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