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Es sind 807 Einträge im Lexikon.
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| Begriff | Definition |
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| Value-Strategie |
Die Value-Strategie ist eine Anlagestrategie, bei der in der Hauptsache Aktien von Gesellschaften erworben werden, die relativ zum momentanen Kurswert einen weit über dem Durchschnitt liegenden Buchwert aufweisen. Die Value-Strategie basiert auf der Annahme, dass der hohe Substanzwert der betreffenden Aktien früher oder später an der Börse erkannt wird, was steigende Kurse zur Folge haben sollte.
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| Valuta |
Der Begriff Valuta steht für den Termin, zu dem die wertstellungsmäßige Abwicklung eines Optionsgeschäfts erfolgt. Zudem ist es international üblich die Währung eines bestimmten Landes (meist Fremdwährungen) als Valuta zu bezeichnen.
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| Valutierung |
Bei der Valutierung handelt es sich um das Wertstellungsdatum, das auf Kontoauszügen vermerkt wird. Die Valutierung stellt fest ab wann die Verzinsung von Gutschriften und Lastschriften erfolgt bzw. endet.
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| VDAX |
Der VDAX oder Volatilitäts-DAX misst die implizierten Volatilitäten der an der EUREX gehandelten DAX-Optionen, die noch eine Restlaufzeit von höchstens 45 Tagen haben. Der VDAX ist das Maß der von den Marktteilnehmern erwarteten Schwankungsbreite des DAX-30 und daher für die Preisgestaltung von Optionsscheinen und Optionen von wichtiger Bedeutung.
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| Vega |
Vega ist die Maßeinheit für die Veränderung des Optionsscheinpreises, wenn sich die Volatilität verringert.
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| Venture Capital |
Unter Venture Capital wird Risikokapital verstanden, das zur Finanzierung neuartiger, riskanter, jedoch gleichzeitig zukunftsträchtiger und aussichtsreicher Technologien oder Produkte zur Verfügung gestellt wird.
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| Verbilligung |
Verbilligung beschreibt den Nachkauf weiterer Stücke eines schon in früheren Zeiten erworbenen Wertpapiers zu niedrigeren Kursen, um auf diese Weise einen günstigeren durchschnittlichen Einstandskurs zu erzielen. Das Vorgehen der Verbilligung ist jedoch nicht gefahrlos, weil der Anleger das Risiko eingeht sich „zu Tode zu verbilligen“, falls der Kurs immer weiter abfällt.
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| Verfallstermin |
Der Verfallstermin ist allgemein der Termin zur Rückzahlung von Verbindlichkeiten. Im Falle von Optionen und Optionsscheinen ist der Verfallstermin der letzte Tag der Laufzeit. Optionsrechte werden nach dem Verfallstermin wertlos.
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| Vergleich |
Ein Vergleich ist ein Vertrag zwischen einem Schuldner, der in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist, und seinen Gläubigern, wobei diese auf einen Teil ihrer Forderungen gegen den Schuldner verzichten, um so einen Konkurs abzuwenden. Ein Vergleich kann das Ergebnis eines gerichtlichen Vergleichsverfahrens sein oder aber außergerichtlich in Form einer freien Vereinbarung ausgehandelt werden und zustande kommen.
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| Vergleichsverfahren |
Das Vergleichsverfahren ist das gerichtliche Verfahren zur Herbeiführung einer Einigung zwischen einem Schuldner in Zahlungsschwierigkeiten und seinen Gläubigern. Ziel des Vergleichsverfahrens ist das Schaffen eines Vergleichs über die Fortführung des Unternehmens in der Zukunft und die nur in Teilen erfolgende Erfüllung der Ansprüche der Gläubiger.
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| Verkäufermarkt |
Der Verkäufermarkt ist eine Situation auf dem Kapitalmarkt, die dadurch geprägt ist, dass ein beträchtlicher Nachfrageüberhang oder ein schnell steigendes Nachfragevolumen vorliegt.
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| Verkaufssignal |
Der Begriff Verkaufssignal stammt aus der technischen Analyse, wo bestimmte Verläufe der Kurse als Anzeichen von künftig fallenden Notierungen angesehen werden. Zu den Verkaufssignalen zählen beispielsweise das Absinken unter eine ehemals stabil wirkende Unterstützung, das wiederholte Scheitern an einem Widerstand oder das Absinken des Kurses unter einen gleitenden Durchschnitt.
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| Verlustbegrenzung |
Mit Verlustbegrenzung oder Risikobegrenzung werden alle gezielten Maßnahmen zur Minimierung des mit Börsengeschäften unvermeidlich verknüpften Verlustrisikos gesammelt zusammenfasst. Dabei kann die Verlustbegrenzung auf das gesamte Anlagekapital Bezug nehmen oder aber auf eine einzelne Wertpapierposition. Neben der Einsatzbegrenzung zum Management des absoluten Verlustrisikos steht besonders die prozentuale Verlustbegrenzung mithilfe von Stopp-Kursen im Mittelpunkt. Dabei setzt der Anleger – in der Regel bereits direkt nach dem Erwerb eines Papiers – einen unter dem Einstandspreis befindlichen Kurs fest, bei dessen Unterschreiten die komplette Position unmittelbar verkauft wird.
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| Verlustpotential |
Das Verlustpotential ist das maximale Verlustrisiko eines Börsengeschäfts, das in Währungseinheiten oder Prozentpunkten des Einsatzes gemessen werden kann.
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| Vertikaler Spread |
Beim vertikalen Spread werden Optionen auf den gleichen Basiswert, mit verschiedenen Basispreisen, aber identischem Verfallsdatum gehandelt.
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