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Es sind 807 Einträge im Lexikon.
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| Begriff | Definition |
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| Zahlungsunfähigkeit |
Unter Zahlungsunfähigkeit versteht man das dauerhafte Unvermögen eines Schuldners aufgrund eines Mangels an Zahlungsmitteln, seine sofort zu erfüllenden Verbindlichkeiten wesentlich zu begleichen. Die Zahlungsunfähigkeit zählt zu den allgemeinen Insolvenzgründen.
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| Zeichnen |
Der Ausdruck Zeichnen wird für den Kauf von Aktien verwendet. – Die Aktien muss der Geldanleger bei einer Bank ordern. Der Vorgang des Orderns erfolgt meist in Verbindung mit dem so genannten Bookbuildingverfahren. Wenn die Nachfrage nach neuen Aktien größer ist als das Angebot, spricht man von einer Überzeichnung dieser Aktienemission.
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| Zeichnung |
Die Zeichnung ist die Angebotsabgabe zum Erwerb von Wertpapieren bei derer Emission. Der Zeichnende verpflichtet sich dabei durch schriftliche Erklärung, dass er ein bestimmtes Wertpapiervolumen abnimmt. Falls es jedoch zu einer Überzeichnung kommt, muss der Zeichnende jedoch damit rechnen, dass er weniger Papiere bekommt, als er gezeichnet hat.
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| Zeichnungsfrist |
Die Zeichnungsfrist ist der festgelegte Zeitraum, in welchem Interessenten zur Emission anstehende Wertpapiere zeichnen können.
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| Zeichnungsschein |
Mit Zeichnungsschein wird die Urkunde bezeichnet, auf der der Zeichnende sich durch schriftliche Erklärung zur Abnahme eines festgelegten Betrages einer Wertpapieremission verpflichtet.
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| Zeitwert |
Beim Zeitwert handelt es sich um den Betrag, um den der aktuelle Preis für den Optionsschein den inneren Wert des Optionsscheins übersteigt. Der Zeitwert für den Optionsschein ist bei gleicher Restlaufzeit desto höher, je höher die Volatilität für den Basiswert ist. Die Bereitschaft des Käufers des Optionsscheins mehr als den inneren Wert des Optionsscheins zu bezahlen, basiert auf der Wahrscheinlichkeit, dass der Optionsschein bis zu seinem Verfall einen (noch höheren) inneren Wert erreichen wird.
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| Zeitwertverlust |
Der Zeitwertverlust ist der Verlust, den der Inhaber eines Optionsscheines oder einer Option erleidet, wenn der Basiswert sich nicht in die gewünschte Richtung entwickelt. Der Zeitwert schmilzt zum Ende der Laufzeit auf Null zusammen und das Optionsrecht hat nur noch einen Wert, wenn der Optionsschein oder die Option im Geld notiert und einen positiven inneren Wert besitzt. Der Zeitwertverlust pro Zeiteinheit (Tag, Woche, Monat) weist eine je stärkere Auswirkung auf, je kürzer die Restlaufzeit des Optionsrechts ist.
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| Zentralbank |
Bei einer Zentralbank handelt es sich um ein staatliches oder supranationales Geldinstitut, dass die Verantwortung für die Währungspolitik, die Kreditpolitik und den Zahlungsverkehr trägt. Außerdem haben Zentralbanken das Privileg zur Ausgabe von Münzen und Banknoten.
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| Zerobonds |
Zerobonds sind Schuldverschreibungen, bei denen bis zu ihrer Fälligkeit keine Zinszahlung stattfindet. Die Zinsen bei Zerobonds werden in den Rückzahlungskurs eingerechnet.
Es handelt sich also bei Zero-Bonds um Schuldverschreibungen ohne Zinscoupon, weshalb sie auch als Nullcoupon-Anleihen bezeichnet werden. Es findet keine laufende Verzinsung statt. Die Zero-Bonds werden weit unter dem Nominalwert emittiert und bei Fälligkeit zum Nominalwert getilgt (eingelöst). In Zeiten deutlich fallender Kapitalmarktrenditen weisen Zero-Bonds häufig starke Kurssteigerungen auf.
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| Zertifikat |
Die Zertifikate gehören zu den Derivaten. Zertifikate verbriefen dem Inhaber die Partizipation an der Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes. Als Basiswerte für ein Zertifikat kommen beispielsweise eine Einzelaktie, ein Aktienkorb, ein Index oder eine festgelegte Menge eines Rohstoffes infrage. Bei Zertifikaten handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen, die von Banken und anderen Emittenten begeben werden und teilweise mit begrenzter und teilweise mit unbegrenzter Laufzeit versehen sind. Zertifikate werfen keine laufenden Zins- oder Dividendenerträge ab. Der Rückkaufswert am Laufzeitende ist von der Entwicklung des Basiswertes abhängig. Von den Zertifikaten gibt es wie von den Optionsscheinen zahlreiche Varianten. – Zu den bekanntesten gehören Discount-Zertifikate oder Garantie-Zertifikate.
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| Zielfonds |
Zielfonds sind Investmentfonds, dessen Anteile von Dachfonds erworben werden. Dabei darf ein Dachfonds nur maximal 10 Prozent der Anteile eines Zielfonds kaufen.
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| Zins |
Unter Zins versteht man den Preis, der für die Überlassung von Geldmitteln auf eine bestimmte Zeit, zu zahlen ist. Zinsen bilden sich überwiegend aufgrund von Angebot und Nachfrage nach dem jeweiligen finanziellen Aktivum auf freien Märkten. Teilweise werden Zinsen aber auch von der Notenbank administrativ festgesetzt (beispielsweise der Diskontsatz oder der Lombardsatz).
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| Zins-Call |
Ein Zins-Call oder Zins-Call-Warrant ist ein Optionsschein, der den Inhaber zum Bezug festverzinslicher Wertpapiere als Basiswert berechtigt. Zins-Call-Warrants eignen sich zur Spekulation auf sinkende Zinsen und steigende Anleihen-Kurse.
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| Zins-Put |
Der Zins-Put oder Zins-Put-Warrant ist ein Optionsschein, der den Besitzer zum Verkauf eines festverzinslichen Wertpapiers als Basiswert berechtigt. Der Zins-Put-Warrant ist geeignet für eine Spekulation auf ansteigende Zinsen und sinkende Anleihen-Kurse.
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| Zins-Terminkontrakt |
Beim Zins-Terminkontrakt oder auch Interest Rate Future handelt es sich um einen Terminkontrakt, dessen Basiswert Zinstitel sind.
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