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ETFs oder Exchange Traded Funds |
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Wenn man den Ausdruck Exchange Traded Funds (ETFs) wortwörtlich übersetzt, dann erhält man „börslich gehandelte Fonds“ als Ergebnis und damit schon gleich eine grobe Vorstellung davon, worum es sich bei den ETFs handelt. – Exchange Traded Funds können wie börsennotierte Aktien einfach und effizient im Laufe der gesamten Börsenöffnungszeit gehandelt werden. Damit unterscheiden sie sich deutlich von klassischen Investmentfonds wie Aktienfonds, bei denen es notwendig ist einen Auftrag für eine taggleiche Ausführung vor Mittag (oft sogar vor 11 Uhr) einzureichen, weil am frühen Nachmittag die einmal täglich stattfinde Veröffentlichung des Kurses erfolgt.
Aufgrund ihrer Handelbarkeit werden ETFs auch mit dem Begriff Fondsaktien umschrieben. Bei den Exchange Traded Funds wird zwischen zwei Varianten unterschieden. - So gibt es passiv gemanagte ETFs und aktiv gemanagte ETFs: Passiv gemanagte ETFs werden auch klassische Indexfonds genannt, weil ihre Portfolio-Zusammensetzung – wie das „passiv“ im Namen schon sagt, nicht durch das Fondmanagement festgelegt wird, sondern durch den Index, der jeweils zugrunde liegt und den der Fond möglichst genau nachbildet, bestimmt wird. Passive Indexfonds sind damit objektiv und frei von Fehleinschätzungen seitens der Fondsmanager, weil der Markt die Aufgabe des Fondsmanagers übernimmt. Im Falle eines aktiv gemanagten ETFs hat das Fondsmanagement die freie Wahl, ob es durch eine geringfügige, persönliche Gestaltungsfreiheit bei der Auswahl der Aktien den Index zu schlagen versuchen will.
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Passiv gemanagte ETFs |
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Aktiv gemanagte ETFs |
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- Ein passiv gemanagter ETF verfolgt das Ziel, den Index der ihm zu Grunde liegt, möglichst genau nachzubilden. – Eine Outperformance des Index ist nicht möglich
- Bei passiven ETFs fallen die laufenden Gebühren niedrig aus. Zudem zeichnen sie sich durch niedrige Spreads aus.
- Der Anleger eines passiven ETFs trägt das Risiko der abgebildeten Assetklasse.
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- Der Fondsmanager kann beim aktiv gemanagten ETF innerhalb eines kleinen Freiraums vom nachzubildenden Index abweichen. – Auf diese Weise kann eine höhere Performance gegenüber dem Index erreicht werden.
- Die Gebühren für aktive ETFs sind meist geringfügig höher als die für passive ETFs.
- Der Anleger eines aktiven ETFs trägt zusätzlich zum Marktrisiko noch das Risiko der Underperformance, falls die gewählte aktive Fondsmanagementstrategie nicht aufgeht.
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