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| Gold erreicht Tiefpunkt |
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Ist die Rallye vorbei?Gold zeigte sich in der vergangenen Handelswoche mal wieder von seiner bärischen Seite. Wie schon so oft seit dem 29. Februar, als der Goldpreis seinen Jahreshochpunkt erreichte und dann um 100$ nachgab, durchbrach der Kurs Unterstützungslinien. Am Dienstag rutschte der Preis unter die Marke von 1.600$ und erreichte am Freitag das Niveau von Anfang Januar. Betrachtet der Anleger Charts, wird er feststellen, dass der aktuelle mittelfristige Trend eher nach unten zeigt. Seit Gold im September vergangenen Jahres das Allzeithoch von 1.921$ erreichte durchbrach der Preis einige Unterstüzungslinien. Gleichzeitig nahm die wöchentliche Schwankungsbreite stark zu. Der US-Dollar steht besser dar, als noch vor einiger Zeit. Der Dollar-Index, der den Wert des US-Dollars im Vergleich zu sechs Hauptwährungen misst, ist in den letzten 9 Tagen ununterbrochen gestiegen. Dies ist der höchste Wert seit August 2008. Dies liegt an der schwierigen politischen Situation in Griechenland, die einen Austritt des Landes aus dem Euro wahrscheinlich macht. Auch beschleunigt sich die Wirtschaft der Vereinigten Staaten in letzter Zeit zunehmen, was dem USD Auftrieb verleiht. Gold und US-Dollar konkurrieren hier traditionell um den Status als Krisenreserve. Sobald der Dollar profitiert, wird es für den Goldpreis schwierig zu steigen. Kurzfristig gesehen erwarten Analysten daher eine weitere Abschwächung des Goldpreises. Eine von Bloomberg durchgeführte Befragung von 32 Analysten, ergab, dass 14 einen Preisanstieg für die nächste Woche erreichen. Dies ist der niedrigste Wert seit Anfang April. Mittel- und langfristig wird jedoch von einem bullischen Goldpreis ausgegangen. Goldman zum Beispiel rechnet mit einem Preis von 1,840$ in 6 und 1.940$ in 12 Monaten. Dies liegt an den weiter anhaltenden Währungsproblemen rund um den Euro und an der weiter hohen physischen Nachfrage nach Gold. Wie bei allen Werten können Online-Trader sowohl von steigenden, wie von fallenden Goldpreisen profitieren. Hierbei ist zu beachten, dass kurzfristige und langfristige Trends oft konträr verlaufen. Geht der Händler davon aus, dass der langfristige Tren bullisch ist, muss er beachten, dass kurzfristig oft bärische Korrekturen stattfinden können. Je längerfristiger also der Trend ist, den der Trader betrachtet, desto mehr Schwankungsbreite muss einkalkuliert werden. Entscheidend hierfür ist die Wahl des passenden Leverage (Hebels). |


