CFD Vergleich CFD Vergleich Ein Contract for Differenz, kurz CFD, bietet Anlegern die Möglichkeit, auf einen bestimmten Basiswert zu setzen, ohne diesen selbst physisch erwerben zu müssen. Der Gewinn oder Verlust ist dann die Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs des Handels. Im Gegensatz zu anderen Termingeschäften bietet der Kauf eines CFD´s, (CFD long) dem Anleger keinerlei Möglichkeiten, den zugrunde liegenden Basiswert später auch tatsächlich zu erwerben. Der Verkauf eines CFD, ein CFD-Short, bietet demzufolge auch keine Möglichkeit, eine Position durch Verkauf des Underlyings glattzustellen. Im Unterschied zu Optionen, Futures und Zertifikaten gibt es beim CFD Handel auch keinen Ablauftermin und somit auch keinen Zeitwertverfall. Die Anzahl der Anleger, die am CFD Markt aktiv sind, hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht. Gleichzeitig ist auch die Zahl der CFD Broker stetig gestiegen, die sich auf die Abwicklung derartiger Geschäfte spezialisiert haben. Anleger können daher einen CFD Vergleich durchführen, bevor sie sich für den einen oder anderen Broker entscheiden. Beim CFD Vergleich können verschiedene Tatsachen verglichen werden. Dies sind zum einen die Kosten des Handels, die in Form des Spreads angegeben werden. Der Spread bezeichnet dabei die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, die natürlich gering sein sollte. Viele Broker berechnen dabei lediglich ein bis zwei Pips, wobei Anleger bei anderen Brokern bis zu vier Pips bezahlen müssen. Zudem berechnen einige CFD Broker Ordergebühren, etwa beim Handel mit Anleihen, Rohstoffen und Devisen. Der CFD Vergleich zeigt somit, bei welchem Broker der günstige Handel möglich ist. Anleger sollten zudem darauf achten, zu welchen Handelszeiten der Handel möglich ist, weiterhin sollte der Broker eine Handelssoftware mit Echtzeitkursen bieten. Auch eine professionelle Analysesoftware kann helfen, den Anlageerfolg zu steigern. So erkennen Anleger sofort, ob eine Position gehalten oder aber verkauft werden sollte. Vielfach wird der CFD Handel nicht taggleich glattgestellt. Daher müssen einige Trades über Nacht gehalten werden. Für Anleger mit Long-Positionen bedeutet dies, dass ein Finanzierungszins bezahlt werden muss, der beim CFD Vergleich unbedingt beachtet werden sollte. Grundlage hierfür ist in der Regel der Kapitalmarktzins oder der EURIBOR zuzüglich eines Aufschlags von 2-4%. Gleiches gilt für die Short-Finanzierung, wobei hier vom Kapitalmarktzins zwischen 1-4% abgezogen werden.
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