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Es sind 807 Einträge im Lexikon.
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| Begriff | Definition |
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| Backwardation |
Der Begriff Backwardation wird an den Terminmärkten für die Beschreibung einer Situation verwendet, wo der Futures-Preis unter dem Kassapreis liegt und damit gerechnet wird, dass der Futures-Preis während seiner Laufzeit im Vergleich zum Kassapreis ansteigen wird.
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| BaFin |
Die BaFin ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Dabei handelt es sich um eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen. Die BaFin kümmert sich verantwortlich um alle Bereiche für die vorher die Aufsichtsämter für das Kreditwesen, für das Versicherungswesen und für den Wertpapierhandel zuständig waren. Die Einführung der BaFin in Deutschland erfolgte nach Vorbild der Securities and Exchange Commission in Amerika, um eine mächtige und einheitliche Finanzaufsichtsbehörde zu schaffen.
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| Bahnanleihe |
Eine Bahnanleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, wo eine Eisenbahngesellschaft als Emittent und Schuldner auftritt.
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| Baisse |
Baisse ist die Bezeichnung für einen länger anhaltenden, starken Kursrückgang an der Börse. Das Gegenteil ist Hausse.
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| Balanced Scorecard |
Bei der Balanced Scorecard handelt es sich um ein strategisches Instrument, das die strategische Zielvorgabe oder Vision der Aktiengesellschaft in praktisches Handeln umsetzen soll. Hauptwerkzeuge dabei sind Maßnahmenkataloge und Kennzahlen.
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| Balkenchart |
Der Balkenchart ist in der technischen Wertpapieranalyse eine weit verbreitete Methode zur Darstellung von Kursverläufen. Ein senkrechter Balken repräsentiert das Kursspektrum des betrachteten Zeitraums (Tag, Woche, Monat). Mit Markierungen auf dem Balken werden die jeweiligen Eröffnungs- und Schlusskurse angezeigt. Die Lage von Eröffnungs- und Schlusskurs innerhalb des Kursspektrums und die Breite des Kursspektrums gelten als wichtige Faktoren für die Prognose der zukünftigen Entwicklung des Kurses.
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| Bandbreiten-Optionsschein |
Bei einem Bandbreiten-Optionsschein erhält der Optionsscheininhaber zu jedem Stichtag, an dem sich der aktuelle Kurs des Basiswertes in einer festgelegten Bandbreite bewegt, einen fix definierten Betrag.
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| Bandbreiten-Zertifikat |
Bei einem Bandbreiten-Zertifikat handelt es sich um ein derivatives Finanzprodukt. Der Inhaber eines Bandbreiten-Zertifikates kann innerhalb einer festgelegten Bandbreite (Kursspanne oder Range) überproportional von der Entwicklung des Kurses für das zugrunde liegende Basisobjekt profitieren. Eine Start- und eine Stopp-Marke begrenzen die jeweilige Bandbreite. Wenn der Kurs des Basisobjektes (Underlying) am Bewertungsstichtag niedriger als die Startmarke notiert, dann bildet das Zertifikat die wirkliche Wertentwicklung des Underlying ab. Falls der Kurs zum Bewertungsstichtag über der Stopp-Marke notiert, dann erhält der Inhaber des Bandbreiten-Zertifikates am Laufzeit-Ende einen maximalen Betrag ausgezahlt, der in den Emissionsbedingungen festgelegt ist. Der Inhaber profitiert nicht von weiteren Kurssteigerungen des Basisobjektes. – Bandbreiten-Zertifikate weisen folglich einen Cap auf.
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| Barausgleich |
Von Barausgleich wird gesprochen, wenn der Basiswert nicht effektiv an den Optionsscheininhaber geliefert wird, sondern stattdessen eine Auszahlung der Differenz zwischen Ausübungspreis und maßgeblichem Kurs für das Basisinstrument stattfindet. Für den Inhaber des Optionsscheins ist der Barausgleich wesentlich komfortabler als die effektive Lieferung, weil er nicht den Kaufpreis für vereinbarte Menge des Basiswertes zu zahlen braucht (Call) oder weil er keine Übernahme der vom Optionsscheinverkäufer zu liefernden Menge des Basiswertes tätigen muss (Put).
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| Bardividende |
Bei der Bardividende handelt es sich um den Teil der Dividende, die der Aktionär tatsächlich ausbezahlt bekommt. Die Bardividende steht in Abhängigkeit zur Höhe der Bruttodividende und der Körperschaftssteuergutschrift.
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| Bären |
Die Pessimisten an der Börse werden als Bären bezeichnet. Diese Investoren setzen auf sinkende Notierungen an der Börse. Abgeleitet wird diese Bezeichnung davon, dass Bären mit der Pranke von oben nach unten schlagen.
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| Bärenfalle |
Der Ausdruck Bärenfalle stammt aus der technischen Wertpapieranalyse. Die Bärenfalle ist ein Verkaufssignal, das sich hinterher als Fehlsignal herausstellt. – Der Bär gerät in die Falle, weil er auf fallende Kurse spekuliert, auf dem falschen Fuß erwischt wird und sich mit Verlusten abfinden muss.
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| Barrier Warrants |
Mit dem Ausdruck Barrier Warrants werden Optionsscheine zusammengefasst, die mit einer Barrier (Kursschwelle) ausgestattet sind. In Abhängigkeit zu den jeweiligen Optionsscheinbedingungen führt das Über- oder Unterschreiten dieser Kursschwelle dazu, dass eine Auszahlung an den Inhaber des Barrier Warrants fällig wird oder zum Verfall.
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| Barwert |
Der Barwert ist der Gegenwertswert einer Investition – besonders bei festverzinslichen Wertpapieren, der durch Abdiskontierung aller zukünftigen Zahlungsströme ermittelt wird.
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| Basiswert |
Unter dem Basiswert wird das Finanzinstrument verstanden, dass einer Option oder einem Optionsscheine zugrunde liegt. Zu den gängigen Basiswerten zählen Aktien, Anleihen, Währungen, Indizes, Aktienkörbe (Baskets) und Waren (wie beispielsweise Öl oder Edelmetalle).
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