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Börsenlexikon auf Trading.de
Es sind 807 Einträge im Lexikon.
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| Begriff | Definition |
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| Ladder-Warrant |
Beim Ladder-Warrant handelt es sich um eine Variante des Optionsscheins, bei der sich der bei der Emission festgelegte Basispreis verändert, sobald der Basiswert ein festgelegtes Kursniveau erreicht. Wenn dieser Fall eintritt, wird der neue Basispreis auf diesem Niveau fixiert und der Anleger erhält die Differenz zwischen dem alten und neuen Basispreis als unwiderrufliche Gutschrift. In Abhängigkeit von den jeweiligen Optionsbedingungen erhält der Inhaber des Ladder-Warrants die Auszahlung direkt nach Erreichen des neuen Basispreises oder am Laufzeitende.
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| Länderanleihen |
Länderanleihen sind festverzinsliche Schuldverschreibungen der Bundesländer.
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| Länderfonds |
Länderfonds stellen eine Sonderform der Investmentfonds dar. In den Vertragsbedingungen von Länderfonds ist vorgesehen, dass das Fondsvermögen ausschließlich oder überwiegend in Wertpapieren bestimmter Länder investiert wird. An deutschen Börsen erfreuen sich besonders die geschlossenen Länderfonds, die wie Aktien gehandelt werden, einer großen Beliebtheit. Geschlossene Länderfonds bieten den Anleger den Vorteil, dass er sich mit ihrer Hilfe an Wertpapiermärkten engagieren kann, wo ihm der direkte Erwerb von Einzelaktien nur in Verbindung mit äußerst hohen Gebühren/Kosten, schwer oder gar nicht möglich wäre.
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| Landeszentralbank |
Die Landeszentralbanken stellen die Hauptverwaltungen der Deutschen Bundesbank in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland dar. Jede Landeszentralbank ist für die Erledigung der Verwaltungsangelegenheiten und Geschäfte, die in ihr geographisches Gebiet fällt, zuständig. Der Zentralbankrat der Deutschen Bundesbank setzt sich unter anderem aus den Präsidenten der Landeszentralbanken zusammen.
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| Langläufer |
Der Ausdruck Langläufer ist eine geläufige Beschreibung für Anleihen, die eine lange Restlaufzeit haben. Gelegentlich werden Papiere mit einer Restlaufzeit, die über zehn Jahren liegt, manchmal aber auch erst Papiere mit einer mindestens 15jährigen Restlaufzeit als Langläufer bezeichnet.
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| Laufzeit |
Der Begriff Laufzeit beschreibt die Zeitspanne, in dem das Optionsrecht Bestand hat.
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| Laufzeitfonds |
Bei Laufzeitfonds wird bereits bei der Auflegung ein Fondsauflösungstermin fest vereinbart. Wenn die Zeichnungsfrist abgelaufen ist, werden bei Laufzeitfonds meist keine weiteren Fondsanteile mehr ausgegeben.
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| Leasing-Fonds |
Bei den Leasing-Fonds handelt es sich um eine relativ neue Variante der Investmentfonds. Dabei finanziert der Anleger durch seine Fondbeteiligung Leasing-Objekte – häufig Gewerbeimmobilien oder Verwaltungsgebäude – mit und wird entsprechend seiner Anteilsquote an den Einnahmen beteiligt, die sich aus den langfristig ausgearbeiteten Leasingverträgen ergeben. Steuerlich wird der Anleger wie ein wirtschaftlicher Immobilieneigentümer behandelt, weshalb er Aufwendungen steuersparend geltend machen kann. Die Steuerprogressionsstufe des Anlegers ist maßgebend dafür, wie die Gesamtrendite aus Einnahmen und Steuerersparnis ausfällt. Hat der Anleger eine hohe Progression, kann er mit Leasing-Fonds eine wesentlich höhere Rendite als mit festverzinslichen Wertpapieren erzielen.
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| Lebenshaltungspreisindex |
Der Lebenshaltungspreisindex ist der Preisindex für die Lebenshaltung, der für die Messung der Inflation eingesetzt wird. Berechnet wird der Lebenshaltungspreisindex durch das Statistische Bundesamt unter Zuhilfenahme eines Warenkorbes mit rund 750 Waren und Dienstleistungen, die in typischen Haushalten oft bezogen werden. Aus den ermittelten Preisen wird ein Durchschnitt gebildet, der wiederum auf ein Ausgangsjahr bezogen wird, dessen Preisniveau mit 100 angesetzt wird. Die Inflationsrate gibt die Veränderung des ermittelten Lebenshaltungsindexes in Prozent an. Der Korb wird alle 5 Jahre erneuert.
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| Leerverkauf |
Der Leerverkauf ist eine Technik zur Spekulation auf sinkende Kurse, die besonders in den USA weit verbreitet ist. Bei einem Leerverkauf verkauft der Verkäufer Papiere, die er zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzt, sondern meist von einem Broker geliehen hat, darauf hoffend, die Papiere später zu einem niedrigeren Kurs zurückkaufen zu können und auf diese Weise einen Gewinn zu erzielen. Das Risiko eines Leerverkaufs ist enorm groß – in der Theorie sogar grenzenlos hoch, weil das betreffende Wertpapier ja ad infinitum steigen könnte.
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| Leitbörse |
Bei einer Leitbörse handelt es sich um eine Börse, deren Kursentwicklung einen wesentlichen Einfluss auf andere Börsen besitzt. Die bedeutendste internationale Leitbörse der Welt ist die New York Stock Exchange – kurz: NYSE.
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| Leitwährung |
Eine Leitwährung ist eine Währung, die in der ganzen Welt Bedeutung hat, die zur Abwicklung internationaler Geschäfte verwendet wird und in der Warenpreisen errechnet werden. Zu den wichtigsten Leitwährungen gehören der US-Dollar und auch der Euro.
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| Leitzinsen |
Bei den Leitzinsen handelt es sich um die Zinsen auf Jahresbasis, zu denen die Bundesbank beziehungsweise die Europäische Zentralbank den Geschäftsbanken Zentralbankgeld leiht. In Deutschland gehören der Lombardsatz, der Diskontsatz und der Wertpapierpensionssatz zu den bedeutendsten Leitzinsen. Die Struktur der Leitzinssätze bestimmt in der Hauptsache den Geldmarktzinssatz.
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| Leverage-Effekt |
Der Leverage-Effekt beschreibt in Bezug auf das Optionsgeschäft das Verhältnis zwischen der größten Kursänderung (in Prozent) einer Option zur prozentualen Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes. Der Leverage-Effekt kann zu keinem Zeitpunkt kleiner als Eins sein, woraus abgeleitet werden kann, dass bei Optionsgeschäften der absolute Gewinn/Verlust bei gleichen Anlagebeträgen immer größer ist als bei direkten Aktiengeschäften.
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| Leveraged Buy-out |
Ein Leveraged Buy-out ist der Kauf eines Unternehmens durch eine Investoren-Gruppe unter Inanspruchnahme hoher Kredite zur Kauffinanzierung. Die Verbindlichkeiten, die durch den Kredit entstehen, werden durch die Einnahmen des Unternehmens oder durch die Zerschlagung des Unternehmens und den Verkauf einzelner Unternehmensbestandteile abgebaut. Die Investoren-Gruppe erzielt Gewinn, wenn der tatsächliche Wert des Unternehmens – ggf. nach Durchführung einer weitreichenden Reorganisation – beziehungsweise der Erlös aus dem Verkauf der einzelnen Unternehmensteile über den Kosten liegt, die durch Zinszahlung und Kredittilgung entstehen.
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