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| Wichtige Fundamentaldaten für nächste Woche |
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Wie jede Woche, werden auch nächste Woche eine Vielzahl von Fundamentalen Daten veröffentlicht, die Währungs- sowie Aktienkurse beeinflussen. Unten finden Sie einige der wichtigsten Termine der nächsten Woche. Wenn ein Ereignis stattfindet, kann das zu starken Schwankungen innerhalb der Währung und des Index führen. Ausschläge können, unabhängig vom Ergebnis der Veröffentlichung, in beide Richtungen stattfinden. Oft stellt sich ein genereller Trend erst nach einiger Zeit ein. Wichtig daher ist es, den Leverage aus dem Gesichtspunkt des Risiko-Management zu betrachten.
Dienstag, 15. Mai, 03:30Australien:Die Australische Notenbank veröffentlicht das Protokoll der letzten Vorstandssitzung der Institution. Dies geschieht mit einer zweiwöchigen Verzögerung. Das gibt Aufschlüsse über die Einschätzung der Wirtschaft Australiens. Es zeigt außerdem die Beweggründe für die letzte Zinsentscheidung auf. Je nach Inhalt, kann die Veröffentlichung des Protokolls den Australischen Dollar gegenüber der anderen Währung im Währungspaar stark steigen oder fallen lassen.
Dienstag, 15. Mai, 08:00Deutschland:Das Statistische Bundesamt gibt die das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für das erste Quartal 2012 bekannt. Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in der EU und Eurozone. Die Entwicklung des Wirtschaftswachstums in Deutschland ist daher ein starker Einflussfaktor für den Euro. Das Quartals-BIP lag im letzten Quartal 2011 bei -0,2%. Für das erste Quartal 2012 erwarten Analysten ein Wachstum von 0,1%. Sollte das Wachstum hinter dieser Erwartung zurückbleiben, wird es tendenziell den Euro schwächen. Sollten die Erwartungen übertroffen werden, kann der Euro gegenüber anderen Währungen and Wert gewinnen.
Dienstag, 15. Mai, 14:30USA:In den Vereinigten Staaten wird die Entwicklung der Verbraucherpreise veröffentlicht. Die Teuerungsrate bei Konsumgütern lag im letzten Monat (aufs Jahr berechnet) bei 2,7%. Für die Veröffentlichung am Dienstag erwarten Analysten eine Rate von 2,3%. Es kann davon ausgegangen werden, dass eine höher als erwartete Inflation den US-Dollar aufwertet und eine niedrigere Inflation eher abwertet. Der Grund hierfür ist die Erwartung, dass eine hohe Inflation die Notenbank eher dazu bewegt, die Leitzinsen anzuheben, was höhere Auslandsinvestitionen und somit eine stärkere Dollar-Nachfrage bewirkt.
Mittwoch, 16. Mai, 10:30Vereinigtes Königreich:Veränderung der Arbeitslosenstatistik. Die Veränderung der Arbeitslosenzahlen wird einmal im Monat veröffentlicht und hat einen starken Impuls auf den Wert des Britischen Pfund. Arbeitslosenzahlen reflektieren sowohl die momentane wirtschaftliche Situation, sie geben aber auch einen Einblick auf die künftige konjunkturelle Entwicklung. Sollten die Zahlen höher ausfallen als erwartet (Eine Veränderung um 5 Tausend ist prognostiziert), drückt dies den GBP-Kurs im Vergleich zu anderen Währungen nach unten.
Donnerstag, 17. Mai, 01:50Japan:Japan veröffentlicht die Quartalszahlen zum Bruttoinlandsprodukt. Das BIP bildet die Wirtschaftsleistung des Inselstaates ab. Nachdem die wirtschaft im Letzen Quartal 2011 um 0,2% geschrumpft ist, erwarten Analysten für das erste Quartal dieses Jahres ein Wachstum von 0,9%. Sollte es stärker ausfallen als prognostiziert, kann dies den Japanischen Yen, sowie japanische Aktienindizes stark aufwerten. Bleibt Japans Konjunktur hinter den Erwartungen zurück, wirkt sich das tendenziell negativ aus.
Freitag, 18. Mai, 14:30Kanada:Der von Kanada vorgestellte Verbraucherpreisindex misst die Teuerungsrate von Waren und Dienstleistungen, berücksichtigt aber nicht Lebensmittel- und Energiepreise. Die Prognose liegt, wie im Vormonat bei 0,3%. Sollte die Monatsinflation darüber liegen, könnte dies den Kanadischen Dollar Auftrieb verschaffen, da dann von einer Zinsanhebung ausgegangen werden kann.
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