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Forex - Der globale Devisenmarkt
Der Begriff Forex beschreibt den Foreign Exchange Market, der auch als FX-Markt, Devisenmarkt oder Währungsmarkt bezeichnet wird. Der Devisenmarkt ist ein globaler Markt auf dem Währungen angekauft und verkauft werden.

 


Auf dem Forex agieren verschiedene Marktteilnehmer. Die Gründe für Transaktionen auf dem Devisenmarkt sind dabei sehr unterschiedlich gelagert. Es gibt innerhalb der Banken diverse Gruppen, die sich mit Devisengeschäften befassen. In erster Linie handelt es sich dabei um Händler, die aktiv im Devisenhandel tätig sind. Diese kümmern sich beispielsweise um die Durchführung von Kundenaufträgen, treten als Market-Maker auf oder handeln auf Rechnung der Bank. Daneben sind auch Investmentgesellschaften oder Hedge-Fonds auf dem Forex aktiv. Diese spekulieren teilweise auf Schwankungen der Wechselkurse oder sind auf den Besitz von Devisen angewiesen, damit sie Wertpapiere in anderen Währungen handeln können. Mittlerweile konzentriert sich ein Großteil des Volumens dabei auf immer weniger Banken. - So entfallen ca. drei Viertel der Umsätze am Devisenmarkt in Deutschland auf gerade einmal vier Banken.

Auch Zentralbanken beteiligen sich am herkömmlichen Handel mit Devisen. Bisweilen greifen die Zentralbanken auch absichtlich in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs in eine bestimmte Richtung zu dirigieren und auf diese Weise eine scheinbare Störung im Markt zu korrigieren. Dieses Verhalten wird auch mit dem Begriff Intervention beschrieben und zieht meist eine ausgeprägte Bewegung des Wechselkurses mit sich, da die Zentralbanken über eine gewisse Marktmacht verfügen. Untersuchungen zufolge soll dieses Eingreifen jedoch nur einen temporären Erfolg bringen.

Aktivitäten am Forex – also der Handel mit Devisen – bringen für private Händler eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. – So kann man am Devisenmarkt ohne Probleme von positiven als auch negativen Markterwartungen im gleichen Maße profitieren. Hinzukommt, dass der Devisenhandel im Vergleich recht günstig ist. Die meisten Broker nehmen in der Regel keine zusätzlichen Gebühren, sondern nur die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs – den so genannten Spread. Weil die Liquidität am Forex jedoch hoch ist, fällt der Spread im Vergleich zum Aktienmarkt recht gering aus.

Um am Forex teilnehmen zu können, benötigt man einen FX-Broker, weil eine selbstständige Teilnahme am Interbankenmarkt nicht möglich ist. FX-Broker sind im Vergleich zu Brokern am Aktienmarkt nicht nur Intermediäre, sondern gleichzeitig direkter Handelspartner.
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